"In den USA würde Heilmanns Geschichte wohl kaum jemandem auffallen. Dort scheint die Manipulation von Online-Lebensläufen längst eine Art Volkssport zu sein - sei es durch Schlechtmachen oder Aufpolieren. Politiker-Biografien werden geschönt, erfunden oder schlicht komplett ausgetauscht. "Edit Wars" nennt sich das auf Englisch, was so viel wie "Krieg der Bearbeiter" bedeutet. Da werden Einträge aufgehübscht - oder eben in die andere Richtung gedreht. Und Stimmung gemacht.
Heerscharen von Praktikanten sind in den Büros der Abgeordneten in Washington ausschließlich damit befasst, den Informationsfluss über "ihren" Politiker im Web zu verfolgen. Im Jahr 2006 manipulierten Unbekannte Hunderte Wikipedia-Einträge von US-Parlamentariern - die Spuren ließen sich bis in das Netzwerk zurückverfolgen, aus dem die Einträge stammten. Es waren Rechner mit IP-Adressen des US-Kongresses." - Klaus Eck
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"Der Politiker Lutz Heilmann erwirkte im Oktober 2008 gerichtlich ein Abschalten der Weiterleitung der Domain wikipedia.de auf de.wikipedia.org, um die Weiterverbreitung gewisser Informationen, die in dem Artikel über ihn standen, zu verhindern. Erst hierdurch kam der Artikel mit den umstrittenen Informationen zu einer erhöhten Aufmerksamkeit, verschiedenste Medien berichteten über die Hintergründe" - Klaus Eck
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"Obwohl Echtzeitmedium, treten die wahren Qualitäten des Netzes erst auf lange, manchmal auf sehr lange Sicht zutage: denn dank der Versatilität digitaler Daten und permanenter Fortschritte in punkto Totalerfassung benimmt sich das Netz meist wie der sprichwörtliche Elefant: es weigert sich, zu vergessen." - Klaus Eck
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"Tolle Sache, denke ich — bis mir mein Chef ein paar Leserbriefe aus der “Südwest Presse” zum kürzlich gestarteten Projekt auf den Tisch legt. Da kommt Car2Go gar nicht gut weg. Eine Bedrohung für das Taxigewerbe sei das, unlauteres Preisdumping, ein “Schwachsinn”, weil man den Verkehrsinfarkt nicht mit noch mehr Autos bekämpfen könne, ein klimapolitischer Sündenfall, es verdränge das CarSharing, und überhaupt sei es technisch “nicht zu Ende gedacht”. Erschütternd. Bin ich jetzt bei einem Projekt gelandet, das Arbeitsplätze vernichtet und volkswirtschaftlich wie ökologisch kontraproduktiv ist? Kann ich mich da morgens noch im Spiegel anschauen?" - Klaus Eck
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"Anbieter:
Das Blog “Trendmobi” ist ein Projekt der Unit Screengrab von Weber Shandwick im Auftrag von T-Mobile.
Weber Shandwick ist eine Abteilung der CMGRP Deutschland GmbH" - Klaus Eck
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"Mehr Transparenz hatte Telekom-Chef René Obermann nach den Datenskandalen öffentlich gelobt - doch den Kunden gegenüber wird gemauert. Die Firma verweist auf die Hotline, die aber führt im SPIEGEL-ONLINE-Test auch mit viel Geduld nicht zu neuen Erkenntnissen." - Klaus Eck
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"Mittlerweile dürfte Heilmann klar geworden sein, dass er sich mit dieser Aktion ordentlich ins eigene Fleisch geschnitten hat. Die Twitter- und Blogosphäre nimmt den Politiker und sein Vorgehen auseinander, zahlreiche Onlinezeitungen berichten darüber und die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass die Meldung noch größere Kreise ziehen wird." - Klaus Eck
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"Offensichtlich verlieren viele Deutsche - ob am Stammtisch, im Blog oder in den Kommentaren - in der politischen Debatte schnell jedes Differenzierungsvermögen oder gar die Gabe, den Standpunkt des “Gegners” in ihren Überlegungen zu bedenken. Da wird losgeholzt und die bereits vorgefasste Meinung vorgetragen." - Klaus Eck
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"Das Ethority Start-up-Barometer analysierte die Image-Werter der Web-Companys, indem die Experten die Tonalität von Foren-Diskussionen untersuchten." - Klaus Eck
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"Der Bundestagsabgeordnete und Politiker der Linkspartei hat die Weiterleitung zur deutschen Seite der Online-Enzyklopädie Wikipedia per einstweiliger Verfügung sperren lassen." - Klaus Eck
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"Ich bin jedoch überzeugt, dass man nur nur ein wenig abstrahieren muss, um auch für den deutschen Kontext Anregungen für den “Wahlkampf 2.0″ gewinnen zu können." - Klaus Eck
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"Interessant: Die Manager halten vor allem ihre Mitarbeiter für die wahren Reputations-Treiber. Über die Hälfte (57 Prozent) der Führungskräfte sehen im Mitarbeiterverhalten einen zentralen Einflussfaktor für den Ruf des Unternehmens (Schweiz: 48 Prozent, Österreich: 46 Prozent)." - Klaus Eck
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"Eine freiwillige Aufgabe von Anonymität und Privatsphäre also, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Damit jedoch ist nicht automatisch jeder Schutz dieser Daten verwirkt." - Klaus Eck
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"Entscheidend ist Glaubwürdigkeit. Und diese Glaubwürdigkeit lässt sich am effizientesten aus der eigenen Identität ableiten, weil die Aussagen dann authentisch sind. Das spart auch Geld, weil das Maß an Inszenierung abnimmt." - Klaus Eck
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"Zum Vorwurf, der dem Blogger Burkhard "Burks" Schröder gemacht wurde. In der Blogosphäre wird allgemein vom Verstoß gegen das Waffengesetz gesprochen. Folgt man ein bisschen den Links konkretisiert sich der Vorwurf auf die Verbreitung von "Anleitungen zu Explosivstoffen". Ich weiß nicht wies euch geht, aber bei mir verabschiedet sich so langsam die Unschuldsvermutung". - Klaus Eck
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"Insbesondere neueste Sprengstoff- und Bombenbauanleitungen haben ein militärisches Niveau erreicht und stellen eine Besorgnis erregende Gefahr für die Innere Sicherheit dar. Der steile Anstieg auf 509.421 detektierte Sprengstoff- und Bombenbauanleitungen in Deutschland führte bereits zu zahlreichen Sprengungen der meist jugendlichen Nachbauer", heißt es in einer aktuellen Studie. http://twiturl.de/sprengstoff Warum wurde gerade an dem Blogger und freien Journalisten Burks ein Exempel statuiert? - conosco
"Offensichtlich hat jeder E-Mail-Schreiber die Vorstellung, er sei der Einzige, der etwas Wichtiges mitzuteilen habe, leicht und schnell und informell. Kluge Institutionen werden in Zukunft deshalb wohl besser keine Veranstaltungsankündigungen mehr auf diese Weise verschicken. Sie verwandeln sich dadurch nämlich, ob sie wollen oder nicht, in die Zwillingsbrüder nigerianischer Anlageberater. Und eigentlich wissen das die Verantwortlichen auch - morgens, wenn sie in ihre eigene Inbox schauen." - Klaus Eck
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"Klaus Eck ist es in seinem Werk gelungen, die Relevanz des „Online Reputation Managements“ für Jeden klar herauszustellen. Und nicht getreu dem Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Vorbeugen statt heilen, lautet Ecks Devise. Der Autor beschreibt die neuen Werkzeuge im Web, beispielsweise Blogs oder soziale Netzwerke, wie Xing, LinkedIn, MySpace, Facebook, Twitter. Für Eck sind dies alles andere als reine private Spielwiesen oder moderne Adressbücher. Sie sind einfache wie auch effektive Mittel des Eigenmarketings. Selbst eine eigene Homepage kann helfen, die eigene Onlinereputation zu steigern. Doch das Tool allein schafft noch keine positive Öffentlichkeit – es sind die Inhalte und deren Authentizität." - Klaus Eck
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"Mit den Einnahmen über Online-Werbung auf ORF.at, der meistbesuchten Internet-Seite in Österreich. Ob das so bleibt, wenn das „Leitmedium Fernsehen“ eines Tages keine jungen Zuseher mehr gewinnen kann, wird die Zeit beweisen. Oder, wie es Wolfgang Lorenz nennt, „dieses Scheiß-Internet!“" - Klaus Eck
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"Die Web-2.0-Revolution sei schuld daran, dass heutzutage Blogs, Wikipediaeinträge, Facebookseiten, Fotos auf Flickr oder Videos auf Youtube "verlässliche oder schöne Inhalte" verdrängten. Damit sei das Web zu einer "Kakophonie unkontrollierter, personalisierter, oft anonymer Meinungsäußerungen geworden, wo alle gleichzeitig reden, aber keiner dem anderen zuhört", so Keen. Das Ergebnis sei Massenverdummung und eine Kultur des digitalen Narzissmus, die die "traditionelle Meritokratie von bewährten Experten" ins Wanken brächten." - Klaus Eck
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"Die Obama-Kampagne hat die neuen Spielregeln des Netzes verstanden und diese virtuos bespielt. Wir werden aber nichts dergleichen im Superwahljahr 2009 in Deutschland sehen. Vielleicht mal vier Jahre später." - Klaus Eck
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"Change.gov bietet Informationen an, mit denen man besser versteht, wie der Wechsel vonstatten gehen soll und welche Entscheidungen getroffen werden müssen."" - Klaus Eck
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"Wenn man bei Agglom einen Link auf ein Dokument oder ein Foto samt Überschrift einfügt, erkennt die Software automatisch das Dateiformat und richtet sofort einen neuen Unterordner ein. In unserem Fall einen mit der Bezeichnung “Pictures”, der alle Fotos enthält. Genauso könnte man Word- oder PDF-Dokumente hinzufügen. Links zu Wikipedia-Seiten werden übrigens auch automatisch erkannt und unter einem eigenen Reiter abgelegt." - Klaus Eck
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