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Rainer Helmes
Social Media und Telefon: Der Vergleich hinkt - http://dfkom.posterous.com/social-...
"Ich habe den Eindruck, dass wir hier verschiedene Dinge diskutieren und vielleicht sogar aneinander vorbei reden. Klar ist, dass wir als Privatperson anders kommunizieren, als wenn wir als Vertreter von xy auftreten. Das gilt immer und überall - online wie offline - und hat noch gar nichts mit 'Social Media' an sich zu tun. Richtig ist auch, dass die Benutzung des Telefons etwas anderes ist, als die 'many-to-many-Kommunikation' mit Twitter oder Facebook; ersteres ist 'gewachsener' Bestandteil mit gesellschaftlich etablierten und akzeptierten Regeln, letzteres ist für uns alle Neuland - Regeln entwickeln sich gerade erst... (hier brauchen Unternehmen auch einen gewissen Mut, Neues auszuprobieren und sich auf Neues einzulassen). Ich sehe es ähnlich wie Mirko Lange. Unternehmen sollten m.E. Guidelines ("Regeln") für alle erdenklichen Kommunikations-Werkzeuge aufstellen, so dass die MA - evtl. nach einer Schulung oder Einweisung - alle Kommunikationskanäle - ich vermeide hier bewusst den..." - Rainer Helmes
Ich entdecke mit zunehmendem Alter den Hang zur Pedanterie. Im vorliegenden Fall stimmt praktisch rein gar nichts. Weder kann ich die Deutungen in Sachen Ähnlichkeiten/Unterschiede zwischen Social Media und dem Telefon teilen, noch scheint es @uknaus überhaupt klar zu sein, dass es in großen Firmen natürlich "Telefon-Abteilungen" gibt. Diese heißen halt heute oft anders und sie sind nicht selten ein Teil der IT-Abteilungen (Helpdesk etc.). - Morgenland
Also, nicht falsch verstehen, aber: Die Deutungen dieses Vergleiches basieren von Anfang an auf falschen Annahmen. Da kann eigentlich nichts sinnvolles (Verzeihung! ;) ) rauskommen. Übrigens gibt es natürlich Guidelines in Sachen Telefonie. Sie sind uns oft nur so selbstverständlich geworden, dass sie uns nicht bewusst werden. Schriftliche Guidelines gibt es aber oft auch noch (Stichwort: Welcher MA darf "raus" telefonieren, welcher nicht; Welcher MA bekommt welches Telefon mit welchen Features; etc.). Die sogenannten (nicht-existenten ;) )Telefon-Abteilungen machen sich langwierige Gedanken, welche Technik für welchen Unternehmensteile notwendig und sinnvoll sind, was für den Auf- und Einbau nötig ist etc.. Du siehst: Solche Abteilungen gibt es also beispielsweise schon. ;) - Morgenland
Hallo Markus! Gerade entdecke ich Deine Kommentare hier - prima! finde ich gleich in mehrfacher Hinsicht klasse :-) - Schön festzustellen, dass Diskussionen überall weiterentwickelt werden können ... und natürlich hast Du mit Deinen Ergänzungen auch Recht! Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass mir der Begriff 'Social Media' zwar besser gefällt als der Begriff "Web 2.0", dass beide Begriffe allerdings gleichermaßen schwammig sind ;-) - Unter 'Social Media' kannst Du alles und nichts verstehen! Richtig ist aber, dass alles das, was wir hier im Netz veranstalten - egal wie wir das auch nennen - einen großen und nachhaltigen Einfluss auf die Unternehmenskommunikation und in vielen Fällen auch auf die Unternehmenskultur hat. Wer - als Unternehmen - hier nicht aufpasst, verpasst ganz schnell den Anschluss... - Rainer Helmes
... und dieser "Telefon vs. Social Media" - Aufhänger ist doch gut für alle möglichen Diskussionen, eine bessere Steilvorlage kannst Du doch kaum noch finden, oder? - Rainer Helmes
Steilvorlage? Jein ;). Ich störe mich ein wenig am schiefen Aufhänger, namentlich also dem Vergleich zwischen Telefon und Social Media. Aus meiner Sicht gibt es extrem viele Parallelen zwischen dem Umgang mit dem Telefon und den neuen Möglichkeiten, die wir seit Social Media / Web 2.0 / Social Dingsbums haben. Es braucht Regeln. Und Regeln müssen ja per se gar nichts Furchtbares sein. Regeln können Absichten formulieren, die sowohl den Entscheidern in Firmen als auch den Ausführenden (Mitarbeitern) eine Hilfestellung sind. Die ganze Diskussion, soweit ich sie nachvollzogen habe, geht davon aus, dass alle mit den genannten Hilfsmitteln wie selbstverständlich sinnvoll umgehen können. Das ist aber - sogar bezogen auf das Telefon - aus meiner Sicht ein Irrtum. Setze Dich mal einen Tag an die Seite eines Helpdeskmitarbeiters und höre sowohl, was die Anrufer von sich geben und auch, wie sich die MA von Firmen geben. Da läuft vieles, sagen wir es sehr vorsichtig, falsch. Die neuen Social Media Tools sind dabei noch ungleich komplexer zu handhaben als ein Telefon. Sie sind eine Chance. Man kann mit ihnen aber auch nachhaltig viel Unsinn anrichten. Nach meiner Erfahrung ist bei den Leuten noch nicht angekommen, wie diese neuen Möglichkeiten sich auf einer Zeitachse auswirken und wie lange beispielsweise falsches Handeln erhalten bleiben kann. - Morgenland
hmmm ... Markus, Deine Argumentation kann ich jetzt nicht wirklich nachvollziehen. - Stößt Du Dich daran, dass 'falsches Verhalten' am Telefon eher flüchtig ist und bei 'Social Media' länger wirkt - resp. schadet? - Diesen Punkt hat Dominik Faust auch in seinem Artikel gebracht, und dass diese 'Gefahr' real ist, zeigen genügend Unternehmen, die in die 'Social-Media-Falle' gegangen sind. - Ja, das ist ein Unterschied, der zu beachten ist; aus meiner Sicht spricht das aber nicht gegen einen grundsätzlichen Vergleich von Telefon und 'Social Media' - ganz im Gegenteil! - Können wir uns darauf einigen, dass beides *Werkzeuge* zur Kommunikation sind - die Betonung lege ich jetz auf 'Werkzeuge'. Nun verlang jede Aufgabe ein spezielles Werkzeug - und mit Hilfe der neuen 'Social Media Tools' kann ich vieles, was ich zuvor ausschließlich telefonisch erledigt habe, besser via Internet erledigen. In manchen Fällen ziehe ich die E-Mail vor, ein anderes Mal nutze ich Twitter oder Friendfeed oder ..., um meine 'Zielgruppe' und/oder auch 'Zielperson' zu erreichen. - Kurz gesagt: es gibt viele (neue) Werkzeuge, die mein Telefon ergänzen (nicht ersetzen) ... - Rainer Helmes
Darauf können wir uns sofort einigen. Ich hab mich evtl. ungenau ausgedrückt. Ich habe natürlich nichts gegen diesen Vergleich, sondern bin einfach der Meinung, dass das Telefon und Social Media Tools - genau wie Du schreibst - zwei Werkzeuge sind, für die es jeweils ein effizientes und "richtiges" Einsatzgebiet gibt. Beim Telefon wird aber leicht so getan, als würde es jedermann oder zumindest die meisten Leute richtig und effektiv einsetzen. Das ist falsch! Zudem würde es ohne jede Regeln den MA einer Firma oder eben auch Kunden anvertraut. Auch das ist falsch. Dabei werden tagtäglich Fehler gemacht (denk z.B. an Massenanrufe von Kunden bzw. Interessenten, die dies gar nicht wollen etc.). Bei Social Media ist das Werkzeug an sich komplizierter und außerdem sind zumindest aktuell noch allerlei Berührungsängste vorhanden. Beim langen Wirkzeitraum von Social Media habe ich tatsächlich an sowas wie das "Google-Gedächtnis" gedacht. Du kannst heute noch wunderbar nachvollziehen, was Vodafone bei seiner seinerzeitigen Kampagne im letzten Jahr falsch gemacht hat und die werden es noch schwerer haben, diese Dinge aus den Köpfen der Leute zu bekommen. Natürlich kann man sich seinen Ruf auch via Telefon versauen. Das einzelne Gespräch ist aber in der Tat generell flüchtiger und erreicht zudem nicht gleichzeitig so viele Leute. - Morgenland
Ja, jetzt sind alle *Klarheiten* beseitigt :-) - alle Deine o.g. Punkte kann ich so unterschreiben. - Rainer Helmes
:) - Morgenland
*lausche in den Monsterfriendfeed* :-) - Markus Jakobs
Hallo Markus! (oje ... ein anderer Markus - jetzt wird es schwierig :-)) - Rainer Helmes
Hihi, jetzt wirds markussisch ;) .. - Morgenland
@Markus Jakobs Aber ich glaube, das Monster beruhigt sich langsam. ;) - Morgenland
hihi, solange keiner Markusse sagt ... ich sag mal so; ob eine eigene Abteilung oder nicht, hauptsache tranzparente Kommunikation im Unternehmen - Markus Jakobs
@Morgenland das Monster beruhigt sich? Denkste! Jetzt steigt @kehrseite richtig ein :-) - Rainer Helmes
nene, ich steig nicht richtig ein ... muss mein icq zum friendfeed umbauen :D - Markus Jakobs
@kehrseite :-) - Rainer Helmes
Transparenz ist tatsächlich eine immer wieder junge Tugend. :) - Morgenland